Die Festtage sind bereits länger vorüber und der Alltag hat wieder Einzug gehalten. Einige waren sicher froh, dass die Feierlichkeiten vorüber sind und der „normale“ Rhythmus wieder einkehrt, bevor kurz um die nächsten Ferien anstehen. Das üppige Essen, der gute Wein und die kurzen Nächte haben sich vielleicht nicht nur bei mir in den ausgeprägteren Augenringen bemerkbar gemacht. Während der Festtage waren diese sicherlich tiefer als mein Schlaf. Für das neue Jahr habe ich mir daher vorgenommen, wieder in einen gesunden Rhythmus zu kommen. Ein wichtiger Bestandteil hierfür ist der Schlafrhythmus.

Obwohl ich in den letzten Wochen versucht habe, mein Schlafdefizit abzubauen, fühlte ich mich dennoch nicht erholter. Mein Tages- und Nachtrhythmus war wohl etwas durcheinandergebracht worden. Doch, wenn ich gleichwohl lange schlief, warum fühlte ich mich noch müde?

Erholung durch Schlaf ist nicht nur durch die Menge an Schlaf gebunden, sondern vor allem auch wie regelmässig der Schlafrhythmus ist. Ein Experiment mit Studenten gab Aufschluss, warum das so ist. 61 Studenten wurden während eines Monats von Wissenschaftlern beobachtet. Die Studenten wurden dabei in zwei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe einen festen Schlafrhythmus hatte, schlief die andere Gruppe unregelmässig. Durch die unregelmässigen Schlafenszeiten der Studenten wurde die innere Uhr um rund drei Stunden verschoben. Die Studenten befanden sich in einem konstanten Jetlag. Vielleicht hat der eine oder andere bereits einmal einen Jetlag gehabt. Dabei ist die innere Uhr mit der Ortszeit nicht mehr synchronisiert. Wir sind wach, wenn wir schlafen sollten und müde, wenn der Tag anbricht. Der Tag-Nacht-Rhythmus ist verschoben und bringt so die Melatonin-Ausschüttung durcheinander. Melatonin, auch als Schlafhormon bekannt, regelt unteranderem diesen Tag-Nacht-Rhythmus. Wird diese Ausschüttung durcheinandergebracht können Schlafstörungen oder langfristig auch gesundheitliche Probleme die Folge sein. Diejenigen Studenten, die wiederum regelmässig schliefen, erzielten nicht nur bessere Noten, sondern waren generell leistungsfähiger (Phillips, Clerx, O’Brien, 2017). Wie bereits geschrieben, ist also nicht nur die Schlafdauer für einen gesunden und erholsamen Schlaf relevant, sondern auch ein regelmässiger Schlafrhythmus.

Gesunder Schlaf wirkt sich zudem auch positiv auf die Immunabwehr aus! Abwehrzellen zeigen ebenfalls einen Tag-Nacht-Rhythmus, wobei diese in der Nacht aktiver sind als tagsüber. Mein Rezept gegen Augenringe und Viren daher: Viel und vor allem auch regelmässiger Schlaf.

Also, schlaf GUT 😊

Tabitha IngoldSportwissenschaftlerin, Verantwortliche im Bereich Rücken- und Liegeanalyse. SWISS SLEEP SCIENCE

In Kooperation mit dem Schweizer Bettenhersteller riposa Swiss Sleep ist in unserem Standort beim Sihlcity, Zürich das Kompetenzzentrum SWISS SLEEP SCIENCE entstanden. Erstmalig werden der Rücken und die ergonomisch richtige Körperlagerung im Liegen und im Schlaf mit den neusten Mess-Geräten der Biomechanik wissenschaftlich analysiert und ausgewertet. Das Resultat der Analyse ist eine persönliche Sleep-ID mit den wichtigsten Eckdaten der persönlichen Biomechanik im Liegen. Diese Sleep-ID dient als Grundlage für die anschliessende Beratung durch die erfahrenen Spezialisten für ein individuelles Schlafsystem. Es besteht zudem die Möglichkeit, die Rückenmatratzen oder Schlafsysteme vor Ort zu testen. Profitieren Sie bis am 14.03.2020 mit CHF 100.- Rabatt auf eine Analyse mit persönlicher Sleep-ID.