Golf ganz entspannt

Golf – ganz entspannt?

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, der Schnee auf den Fairways ist geschmolzen… Endlich! Perfekte Bedingungen, um eine Runde Golf zu spielen und das schöne Wetter zu geniessen. Erholung pur, doch stimmt das überhaupt: Golf – ganz entspannt?

Für eine Runde Golf benötigen die Spieler:innen durchschnittlich 4 bis 5 Stunden um die 18 Spielbahnen zu absolvieren. In dieser Zeit legen sie zwischen 7-10 km auf ihren Füssen zurück1.

Zudem stellt jeder einzelne Golfschlag eine hohe Beanspruchung an den Bewegungs- und Stützapparat der Spieler:innen dar und es werden viele verschiedene Muskelgruppen aktiviert. Koordination und Balance des Körpers werden gefordert und stellen eine wichtige Grundlage für gutes Gelingen dar2.
Während einer Partie sind die Spieler:innen immer auf den Füssen: stehend, sich drehend, fast immer in Bewegung – meistens auf unebenem Untergrund und in verschiedenen Schräglagen, je nachdem, wo der Ball gerade liegt.

Trozdem legen die meisten Golfer:innen ihren Hauptfokus auf die Schwungtechnik und natürlich auf das Zählen der Schläge die benötigt werden, um den Ball ins Loch zu bringen. Mit dem Ziel möglichst weit und gerade zu schlagen, werden Schmerzen im Körper oft vernachlässigt oder ausgeblendet.

Die Füsse im Golfsport: häufig unbeachtet, was sich plötzlich rächen kann

Füsse im Golfsport

Bild: unsplash.com/Courtney Cook

Auch wenn der Ball beim Golfspiel nicht mit den Füssen gespielt wird, lohnt es sich, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ein Golfschwung stellt unterschiedliche Belastungen für den rechten und linken Fuss dar. Während im vorderen Fuss hohe Scherkräfte durch die schnelle Rotationsbewegung erfolgen, entstehen im hinteren Fuss teilweise grosse punktuelle Druckspitzen. Zusätzlich verändern die verschiedenen Bodenbeschaffenheiten die Bedingungen und die Kräfte, die auf die Füsse wirken.

Warnzeichen ernst nehmen

Warnzeichen Füsse

Bild: unsplash.com/Myron Drawdy

Kribbelgefühl, geschwollene Füsse, Blasen oder Druckstellen werden oft ignoriert oder auf das fehlende «Einlaufen» der Schuhe geschoben. Schmerzende Füsse können aber unbewusst zur Veränderung des Ganges und zu anderen Bewegungsabläufen führen. Um dem unangenehmen Gefühl auszuweichen, nimmt man eine Schonhaltung ein. Dies führt zu veränderten Druckbelastungen in den Füssen und Gelenken wie Knie, Hüfte oder Rücken. Dadurch kann eine Kette von ungünstigen Reaktionen ausgelöst werden und das Risiko für Folgeschäden oder Verletzungen wird unnötig erhöht.

Ihre Füsse begleiten die Spieler:innen über die Fairways, durch den Sandbunker oder durch das Rough und sind schlussendlich die Basis jeder erfolgreichen Golfrunde.

Schlechte Schläge sind ärgerlich. Aber Fussprobleme können Folgen haben und müssen ernstgenommen werden!

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Weitere Informationen zur Golfanalyse

Blogbeitrag von Danielle Hinny, Sportwissenschaftlerin bei swissbiomechanics.

Quellen:
1) Zunzer, S. C., von Duvillard, S. P., Tschakert, G., Mangus, B., & Hofmann, P. (2013). Energy expenditure and sex differences of golf playing.  J Sports Sci, 31(10), 1045-1053. doi:10.1080/02640414.2013.764465

2) İlhan Odabaş, H., Bulgan, Ç., Bingül, B. M., & Sarpyener, K. (2019). The evaluation of foot pressure and postural structure of national  golfers. Acta Orthopaedica et Traumatologica Turcica, 53(2), 150-153. doi:https://doi.org/10.1016/j.aott.2019.02.005

Bild ganz oben: unsplash.com/Christoph Keil